Wachstum, eine Akquisition, Betriebsmittel: Jedes Vorhaben braucht eine andere Art von Fremdkapital. Wir sagen dir, welche davon dein Unternehmen wirklich bekommt – und was sie kostet.
Kapital, um schneller zu wachsen, als es der aktuelle Cashflow zulässt: neue Mitarbeiter:innen, Marketing, neue Märkte, Kapazität.
Sinnvoll, wenn du schon weißt, wofür du das Geld einsetzen würdest. Die Alternative ist dieselbe Investition, nur später – wenn das Unternehmen sie selbst verdient hat.
Kapital gegen Werte, die du schon geschaffen hast, aber noch nicht nutzen kannst: gestellte, aber offene Rechnungen. Eingekaufte, aber nicht verkaufte Ware.
Sinnvoll, wenn das Geschäft gesund ist und das Geld nur an der falschen Stelle steckt. Du finanzierst gegen etwas, das es schon gibt, nicht gegen eine Prognose.
Fremdkapital für einen Teil des Kaufpreises, wenn du ein anderes Unternehmen kaufst. Wie die Finanzierung aufgebaut ist, hängt davon ab, was du kaufst und warum.
Wenn das Zielunternehmen profitabel ist, kann es einen Teil des Kredits selbst tragen. Dann lautet die Frage nicht mehr, wie viel du selbst stemmen kannst, sondern wie viel vom Kaufpreis das Zielunternehmen trägt.
Du hast schon eine Finanzierung. Sie läuft aus, oder sie wurde bepreist, als deine Zahlen noch anders aussahen – oder es sind mehrere, und du hättest lieber eine.
Ob sie überhaupt ersetzbar ist, ist eine berechtigte Frage, wenn die Zahlen in die falsche Richtung gelaufen sind. Spannender ist, ob das Geschäft inzwischen bessere Konditionen hergibt. Das solltest du wissen, bevor du zu deinem bisherigen Kreditgeber zurückgehst.
Eine Wachstumsfinanzierung, die in neun Monaten ausläuft
Eine Betriebsmittelfinanzierung, die bepreist wurde, bevor deine Margen besser wurden
Eine Akquisitionsfinanzierung aus einem Deal, der sich inzwischen ausgezahlt hat
Mehrere Finanzierungen, die du lieber zu einer zusammenlegen würdest
Starte mit deiner Website. Du siehst, welche Finanzierung passt und wie viel du bekommen könntest.
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re:cap veröffentlicht keinen Standardzinssatz. Die Finanzierungen kommen von mehreren Kapitalgebern und werden je Unternehmen bepreist, es gibt also keinen einheitlichen re:cap-Zins.
Was du zahlst, hängt vom Anbieter ab, von der Art der Finanzierung, der Laufzeit, den gestellten Sicherheiten und dem Finanzprofil deines Unternehmens.
Eine indikative Preisangabe bekommst du früh im Prozess, sobald deine Daten verbunden sind. Verbindlich wird der Preis im Term Sheet des Anbieters, und das siehst du, bevor du dich festlegst.
Fast Track ist für kleinere Volumen. Die Auszahlung erfolgt in etwa einer Woche, gerechnet ab dem Zeitpunkt, an dem deine Daten verbunden sind.
Tailored Track ist für größere Volumen und komplexere Situationen. Die Analyse geht tiefer, es kommen ein Finanzplan und eine ausführlichere Prüfung dazu, und die Auszahlung erfolgt ab etwa drei Wochen.
Du musst dich nicht vorab entscheiden. Capital Readiness zeigt, welcher Weg zu deiner Situation passt, und Daten, die du auf einem Weg bereitgestellt hast, werden auf dem anderen weiterverwendet.
Ja. Viele Unternehmen starten mit einer kleineren Finanzierung über den Fast Track und wechseln später in den Tailored Track, wenn der Bedarf wächst.
Deine Daten bleiben verbunden, der zweite Prozess beginnt also nicht bei null. Was sich seit der ersten Finanzierung im Geschäft verändert hat, ist bereits belegt.
Das hängt vom Instrument und vom Anbieter ab.
Manche Finanzierungen sind revolvierend: Du rufst ab, was du brauchst, und zahlst Zinsen nur auf den abgerufenen Betrag. Andere werden als fester Betrag ausgezahlt und über eine feste Laufzeit getilgt.
Was für dich in Frage kommt, hängt davon ab, wofür das Kapital eingesetzt wird. Eine Betriebsmittelfinanzierung ist typischerweise revolvierend, eine Akquisitionsfinanzierung nicht. Welche Struktur ein Anbieter anbietet, steht im Term Sheet, bevor du unterschreibst.
Von re:cap vermittelte Finanzierungen sind in der Regel durch Forderungen besichert. Persönliche Bürgschaften sind nicht üblich.
Welche Sicherheiten konkret verlangt werden, legt der finanzierende Anbieter fest, nicht re:cap. Es steht im Term Sheet, bevor du unterschreibst.
re:cap vermittelt Finanzierungen an Unternehmen, die diese Kriterien erfüllen:
re:cap ist nicht auf Technologieunternehmen beschränkt. Glücksspiel, Kryptobörsen, Cannabis und vergleichbar regulierte Branchen sind ausgeschlossen, weil die Kapitalgeber sie ausschließen.
Ob dein Unternehmen in Frage kommt, klärt Capital Readiness in etwa einer Minute, ohne Account.
Fast Track: etwa eine Woche. Du legst ein Konto an, verbindest deine Bank- und Buchhaltungsdaten und bekommst innerhalb weniger Tage eine Entscheidung. Danach unterzeichnest du und forderst die Auszahlung an.
Tailored Track: ab etwa drei Wochen. Zusätzlich zu den verbundenen Daten stimmen wir einen Finanzierungsplan mit dir ab – wie viel Kapital, wann und zu welchen Kosten. Darauf folgt ein Term Sheet des Anbieters, dann die Due Diligence, dann die Auszahlung.
Die Uhr läuft ab dem Zeitpunkt, an dem deine Daten verbunden sind, nicht ab dem ersten Gespräch.
Es gibt keine feste Schwelle, die für alle Anbieter gilt. Der Runway zählt aber zu den Größen, die am stärksten beeinflussen, wie viel Kapital du bekommst und zu welchen Konditionen.
re:cap berechnet den Runway aus deinem aktuellen Cash-Bestand und deiner monatlichen Burn Rate im 3- oder 6-Monats-Durchschnitt. Capital Readiness zeigt dir, wo du gemessen an den Kriterien der Kapitalgeber stehst.
Deine Daten werden in Deutschland gespeichert und verarbeitet, auf Infrastruktur, die wir selbst entwickeln und betreiben. Sie sind im Ruhezustand mit AES-256 und bei der Übertragung mit TLS 1.2 oder höher verschlüsselt, unter der DSGVO, und Multi-Faktor-Authentifizierung ist Pflicht.
Die Datenverbindungen sind nur lesend. re:cap kann deine Konten lesen, aber kein Geld bewegen.
Deine Finanzdaten gehen an keine Dritten – außer an einen Kapitalgeber, den du ausdrücklich angesprochen haben willst. Wir trainieren keine Modelle mit Kundendaten.